Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction

Archiv für die Kategorie ‘Ausländer/innen’

Wer gründen will, muss lernen…

In Ausländer/innen, Bildung, Frauen am Juli 10, 2009 um 12:18 nachmittags

Die Kalaidos Fachhochschule bietet, dank Unterstützung durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) einen CAS Studiengang (Certificate of Advanced Studies) in Existenzgründung für Migrantinnen an. Der Studiengang vermittelt Wissen zu Business Plannning, Marketing, rechtlichen Grundlagen und interkultureller Kommunikation. Unterrichtet wird von erfahrenen Dozent/innen mit grosser Praxiserfahrung. Wir freuen uns über interessierte Migrantinnen aller Nationalitäten und Hintergründe und werden auf dieser Seite in Kürze weitere Informationen aufschalten. Bis dann erhalten Sie weitere Informationen unter dieser E-Mail-Adresse.

Best practice Massnahmen zu Ethnic Minority Entrepreneurs

In Ausländer/innen, Politik am März 11, 2009 um 12:32 nachmittags

Self-employment rates among ethnic minority entrepreneurs and migrant entrepreneurs are often significantly higher than for the indigenous population. This is one of the conclusions of the International Conference “Entrepreneurial Diversity in a Unified Europe – Ethnic Minority Entrepreneurship/Migrant Entrepreneurship” that took place on 5th March 2008 in Brussels.

Mehr dazu unter diesem Link.

Insbesondere spannend ist folgende Konklusion, die sich mit den Zeilen von ImmigrAction 1:1 deckt:

Support organisations for ethnic minorities and migrants should not be stand-alone structures as this increases the danger of permanently isolating the businesses from the mainstream economy. While support programmes might start on a small base and be designed to meet specialised needs they need ultimately to be mainstreamed and integrated in larger structures to become sustainable.

Studie zur Identität von türkischen Unternehmer/innen der zweiten Generation

In Ausländer/innen, Forschungsergebnisse, Forschungsprojekt, Zweite Generation am November 26, 2008 um 4:49 nachmittags

Die Studie von Bettina Schulte zeigt, dass Exixtenzgründung und Identität in der Migration (Schulte benützt den englischen Ausdruck “diaspora”) bei türkischen Unternehmer/innen miteinander verwoben sind. Der Grund, warum so viele Angehörige der zweiten Generation zu Existenzgründern werden, sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass diese während Urlauben in der Türkei das Marktpotential sehen und nützen wollen. Sprachkompetenzen und das Wissen um Verhaltensnormen führen laut den Befragten zum Erfolg der Unternehmen. Kulturelles Kapital wird also zum komparativen Vorteil. Eine spannende Studie, leider wird der Geschlechteraspekt völlig ausser Acht gelassen. Hier geht es zum vollständigen Working Paper.

Welche Unternehmer/innen sind arm?

In Ausländer/innen, Frauen, Statistiken am November 19, 2008 um 1:30 nachmittags

Zahlen des Bundesamtes für Statistik hinsichtlich einer Studie zu “Working Poor” aus dem Jahr 2006 ergeben, dass die Erwerbssituation und die soziodemographischen Faktoren zentrale Determinanten für Armut in Berufstätigkeit sind. Auffällig ist die hohe Working-Poor-Quote besonders unter den Selbständigerwerbenden (8,8%), wobei die Selbständigen ohne Angestellte besonders betroffen sind (11,3%). Dem steht eine Working-Poor-Gesamtquote von 3,9% bei den Arbeitnehmenden gegenüber. Selbständige machen ein Viertel (24,8%) der Working Poor, aber lediglich 12,1% der nichtarmen Erwerbstätigen aus.

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