Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am November 19, 2008
Seit Anfang November arbeiten wir am Forschungsprojekt „ImmigrAction“. Befragen wollen wir ca 20 Migrantinnen, die ein eigenes Unternehmen gründen wollen oder bereits gegründet haben. Als Gegenleistung bieten wir Inputs zu „Entrepreneurship“ an: Wie sieht ein guter Business Plan aus? Welche Art des Unternehmesn eignet sich für mich? Was ist eine gute Geschäftsidee? etc.
Uns interessiert, inwiefern die Migrationserfahrung eine Rolle spielt, was die Einschluss- und Ausschlusserfahrungen der Gründerinnen sind und wie mit Hürden umgegangen wird, bzw. wie Gelegenheiten am Schopf gepackt werden.
Unsere Praxispartner sind Femia und AOZ.
Das Projekt wird unterstützt vom Programm Chancengleichheit des Bundesamtes für Berufsbildung und Technologie.
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Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am Juli 10, 2009
Die Kalaidos Fachhochschule bietet, dank Unterstützung durch das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) einen CAS Studiengang (Certificate of Advanced Studies) in Existenzgründung für Migrantinnen an. Der Studiengang vermittelt Wissen zu Business Plannning, Marketing, rechtlichen Grundlagen und interkultureller Kommunikation. Unterrichtet wird von erfahrenen Dozent/innen mit grosser Praxiserfahrung. Wir freuen uns über interessierte Migrantinnen aller Nationalitäten und Hintergründe und werden auf dieser Seite in Kürze weitere Informationen aufschalten. Bis dann erhalten Sie weitere Informationen unter dieser E-Mail-Adresse.
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Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am März 17, 2009
Das Unternehmertum von Migrant/innen läuft ja immer mal wieder auch unter dem Stichwort „Diversity“ Management. Wer sich breiter für das Thema interessiert, kann sich am 24. und 25. März 2009 an die Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg (MLU) begeben. Dort findet die Konferenz „Mit personalwirtschaftlicher Vielfalt aus der Krise! – Vielfalt der Ursachen verlangt Vielfalt der Lösungen“ statt. Aus der Praxis berichten Vertreter namhafter Unternehmen. Ziel ist es, die Krise mittels Vielfalt (in Bezug auf Talente, Charaktere, Befähigungen und Erfahrungen, aber eben auch in Bezug auf Herkunft, Alter, Geschlecht) zu bewältigen.
Die Konferenz richtet sich an Unternehmer (und hoffentlich auch -innen! A.d.A. ), Geschäftsführer, Personalleiter, -referenten, und -entwickler in allen Funktionen der Bildung, Förderung und Organisationsentwicklung sowie Diversity-Verantwortliche und Personal- und Betriebsräte. Schön wäre es, wenn Migrantinnen als Unternehmerinnen, die ja die gesuchte Vielfalt gerade mehrfach einbringen, mitdiskutieren würden.
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Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am März 11, 2009
Self-employment rates among ethnic minority entrepreneurs and migrant entrepreneurs are often significantly higher than for the indigenous population. This is one of the conclusions of the International Conference „Entrepreneurial Diversity in a Unified Europe – Ethnic Minority Entrepreneurship/Migrant Entrepreneurship“ that took place on 5th March 2008 in Brussels.
Mehr dazu unter diesem Link.
Insbesondere spannend ist folgende Konklusion, die sich mit den Zeilen von ImmigrAction 1:1 deckt:
Support organisations for ethnic minorities and migrants should not be stand-alone structures as this increases the danger of permanently isolating the businesses from the mainstream economy. While support programmes might start on a small base and be designed to meet specialised needs they need ultimately to be mainstreamed and integrated in larger structures to become sustainable.
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Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am Februar 4, 2009
Durch die Finanzkrise stehen die kleinen und mittleren Unternehmen vor einem Liquiditätsengpass. Die Stiftung kmufinance plus ist deshalb in grosser Sorge und ruft zu sofortigen Massnahmen auf, um Abhilfe zu schaffe. Sie möchte die Schweizer KMU umgehend und über alle Branchen hinweg zu günstigen Konditionen mit Liquidität versorgen. Vielleicht birgt diese Idee auch die Möglichkeit, generell bei Krediten für nicht-börsenkotierte und nicht-exportorientierten (Kleinst-)Unternehmen kulanter zu werden und somit Frauen und Migrantinnen den Gründungsprozess zu erleichtern?
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Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am Dezember 11, 2008
Die Studie „Examination and Evaluation of Good Practices in the Promotion of Ethnic Minority Entrepreneurs“ wurde vom Directorate General Enterprise and Industry (Direktorium für allgemeines Unternehmertum und Industrie) der Europäischen Kommission in Auftrag gegeben. Ziel war die Ermittlung und Prüfung von spezifischen Massnahmen und Unterstützungsprogrammen zur Förderung des Unternehmertums von Migrantinnen und Migranten. Weiter sollten eine Reihe guter Verfahren aus diesen Massnahmen selektiert werden. Ausserdem wurden professionelle Organisationen ermittelt , welche die wirtschaftlichen Interessen von Unternehmerinnen und Unternehmern mit Migrationshintergrund vertreten. Die Studie wurde in 32 europäischen Ländern durchgeführt, einschliesslich der 27 Mitgliedsstaaten der Europäischen Union, der Mitgliedsländer der EFTA, dem Kandidatenland Türkei und der Schweiz. Die Studie ist in den Sprachen Englisch, Deutsch und Französisch erschienen. Hier geht’s zur vollständigen Studie.
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Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am November 26, 2008
Die Studie von Bettina Schulte zeigt, dass Exixtenzgründung und Identität in der Migration (Schulte benützt den englischen Ausdruck „diaspora“) bei türkischen Unternehmer/innen miteinander verwoben sind. Der Grund, warum so viele Angehörige der zweiten Generation zu Existenzgründern werden, sei unter anderem darauf zurückzuführen, dass diese während Urlauben in der Türkei das Marktpotential sehen und nützen wollen. Sprachkompetenzen und das Wissen um Verhaltensnormen führen laut den Befragten zum Erfolg der Unternehmen. Kulturelles Kapital wird also zum komparativen Vorteil. Eine spannende Studie, leider wird der Geschlechteraspekt völlig ausser Acht gelassen. Hier geht es zum vollständigen Working Paper.
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Verfasst von Kalaidos Fachhochschule: ImmigrAction am November 19, 2008
Zahlen des Bundesamtes für Statistik hinsichtlich einer Studie zu „Working Poor“ aus dem Jahr 2006 ergeben, dass die Erwerbssituation und die soziodemographischen Faktoren zentrale Determinanten für Armut in Berufstätigkeit sind. Auffällig ist die hohe Working-Poor-Quote besonders unter den Selbständigerwerbenden (8,8%), wobei die Selbständigen ohne Angestellte besonders betroffen sind (11,3%). Dem steht eine Working-Poor-Gesamtquote von 3,9% bei den Arbeitnehmenden gegenüber. Selbständige machen ein Viertel (24,8%) der Working Poor, aber lediglich 12,1% der nichtarmen Erwerbstätigen aus.
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